Demag Cranes Reports Improved Order Intake in the Second Quarter of Financial Year 2009/2010

Düsseldorf,   05. Mai 2010

  • Konzernkennzahlen gegenüber erstem Geschäftsquartal 2009/2010 erhöht
  • Konzernintegration: Neue Führungsstruktur umgesetzt
  • Unveränderter Ausblick für das Geschäftsjahr 2009/2010

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 hat sich die Geschäftsentwicklung der Demag Cranes AG weiter stabilisiert. Insbesondere im Vergleich zum Vorquartal (erstes Quartal 2009/2010) hat sich die Auftragslage verbessert. Gegenüber dem ersten Geschäftsquartal 2009/2010 konnte der Konzern rund 17 Prozent mehr Bestellungen realisieren, was die Verbesserung des industriellen Umfelds reflektiert. Der Konzernumsatz und das operative Konzern-EBIT lagen ebenfalls über den Vorquartalswerten, aber erwartungsgemäß unter den Vergleichsgrößen des Vorjahres, die noch von einem hohen Auftragsbestand aus dem Rekordgeschäftsjahr 2007/2008 profitierten. Der Vorstandsvorsitzende der Demag Cranes AG, Aloysius Rauen, unterstreicht: „Die Erholung des industriellen Umfeldes und die Stabilisierung unseres Geschäfts haben sich im zweiten Quartal fortgesetzt. Das stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Für eine generelle Entwarnung ist es aber gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung an den Finanzmärkten noch zu früh.“

Konzernauftragseingang verbessert

Im zweiten Geschäftsquartal 2009/2010 erzielte der Demag Cranes Konzern Auftragseingänge in Höhe von 215,7 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies eine Steigerung von 7,7 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Wert der eingegangenen Bestellungen noch deutlicher um 16,9 Prozent an. Dies zeigt, dass sich die positiven Tendenzen und die Stabilisierung der Auftragslage weiter fortsetzen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 generierte der Demag Cranes Konzern Auftragseingänge im Wert von 400,2 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2008/2009: 481,7 Mio. EUR). Die Abweichung gegenüber dem Berichtszeitraum des Vorjahres in Höhe von 81,5 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die hohe Vergleichsbasis des ersten Geschäftsquartals 2008/2009 zurückzuführen, in dem sich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftkrise noch nicht in vollem Umfang in den Geschäftszahlen widergespiegelt hatten. Der Konzernauftragsbestand lag zum 31. März 2010 bei 290,5 Mio. EUR und damit erwartungsgemäß unter dem Stichtagswert des Vorjahres (31. März 2009: 430,3 Mio. EUR).

Im Segment Industriekrane war der Auftragseingang im zweiten Quartal 2009/2010 mit 93,9 Mio. EUR ungefähr auf Vorjahresniveau. Erfreulich ist jedoch, dass der Wert des Vorquartals in Höhe von 86,5 Mio. EUR übertroffen wurde. In der kumulierten Betrachtung notierten die eingegangenen Bestellungen im ersten Halbjahr 2009/2010 mit 180,4 Mio. EUR um 26,4 Prozent unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Da wir aufgrund des spätzyklischen Verlaufs des Industriekrangeschäfts im ersten Quartal des Vorjahres die Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht in vollem Umfang zu spüren bekamen, konnten in diesem Zeitraum sehr hohe Auftragseingänge erzielt werden. In der Berichtsperiode des laufenden Geschäftsjahres machte sich demgegenüber nach wie vor die Zurückhaltung der Kunden im Hinblick auf Investitionsentscheidungen bemerkbar. Der Auftragsbestand im Segment Industriekrane lag zum 31. März 2010 bei 173,7 Mio. EUR (31. März 2009: 291,1 Mio. EUR).

Im zweiten Quartal 2009/2010 waren erstmals Stabilisierungstendenzen bei der Auftragsvergabe im Segment Hafentechnologie zu erkennen. Der Auftragseingang lag mit 44,3 Mio. EUR sowohl über dem Vorjahreswert (34,1 Mio. EUR) als auch über dem Wert des ersten Quartals 2009/2010 (30,4 Mio. EUR). Insbesondere die Nachfrage nach Hafenmobilkranen zog im Berichtszeitraum zwar wieder an, jedoch schätzen wir das gesamte Marktumfeld weiterhin als volatil ein. Einige Hafenbetreiber gehen davon aus, dass die Talsohle im Hinblick auf die rückläufigen Raten beim Güterumschlag durchschritten ist. Allerdings bleibt abzuwarten, wie nachhaltig sich die Aufwärtsbewegung darstellt. Zunächst werden in den Häfen aufgrund der noch vorherrschenden Unterauslastung bestehende Umschlagkapazitäten wieder genutzt und erst danach Ersatz- oder Erweiterungsinvestitionen getätigt. Im ersten Halbjahr lag der Auftragseingang mit 74,8 Mio. EUR ungefähr auf Vorjahresniveau (74,6 Mio. EUR). Der Auftragsbestand lag per 31. März 2010 bei 60,5 Mio. EUR (31. März 2009: 86,1 Mio. EUR).

Mit 77,4 Mio. EUR übertraf der Auftragseingang auch im Segment Services den Vorjahreswert mit einem Plus von 8,3 Prozent. Im Verhältnis zum Vorquartal verbesserte sich die Auftragslage ebenfalls. Insgesamt setzt sich auch im Segment Services die erfreuliche Stabilisierung der Auftragslage weiter fort, deren Nachhaltigkeit jedoch ebenso noch abzuwarten bleibt. Der Wert der generierten Aufträge betrug auf kumulierter Basis 145,0 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2008/2009: 161,9 Mio. EUR). Der Auftragsbestand im Segment Services belief sich zum 31. März 2010 auf 56,3 Mio. EUR (31. März 2009: 53,1 Mio. EUR).

Konzernumsatz im Vergleich zum Vorquartal erhöht

Im zweiten Quartal 2009/2010 reduzierten sich die Konzernumsatzerlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um 15,2 Prozent auf 227,4 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorquartal erzielte der Demag Cranes Konzern dagegen eine Umsatzsteigerung von 9,0 Prozent. Auf kumulierter Ebene betrug der Konzernumsatz im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres 436,0 Mio. EUR und lag damit 23,7 Prozent unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Der Grund hierfür war das im Vorjahresvergleich deutlich schwächere erste Geschäftsquartal, in dem der Umsatzrückgang im Verhältnis zum Vorjahr noch 31,2 Prozent betragen hatte. Im zweiten Quartal konnte dieser Rückgang demgegenüber deutlich verringert werden.

Im Segment Industriekrane ging der Umsatz im zweiten Quartal 2009/2010 im Vergleich zum Vorjahr um 26,6 Prozent auf 108,2 Mio. EUR zurück. Die schwache Auftragslage im Neugeschäft in den Vorquartalen spiegelte sich erneut stärker in der Umsatzentwicklung wider. Allerdings konnte der Umsatz verglichen mit dem Vorquartal um 1,6 Prozent leicht zulegen. Im ersten Halbjahr 2009/2010 generierte das Segment Industriekrane einen Umsatz von 214,7 Mio. EUR und damit 28,7 Prozent weniger als in der vergleichbaren Zeitspanne des Vorjahres.

Das Segment Hafentechnologie erzielte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz in Höhe von 46,3 Mio. EUR und notierte damit auf Vorjahresniveau. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009/2010 konnte dieser Wert um 22,0 Prozent erhöht werden. Die Umsatzerlöse resultierten im Wesentlichen aus dem Absatz unserer Hafenmobilkrane. Im ersten Halbjahr 2009/2010 belief sich der Segmentumsatz auf 84,2 Mio. EUR und lag damit 24,0 Prozent unter dem Wert des ersten Halbjahres 2008/2009 (110,8 Mio. EUR). Ursächlich für die Abweichung im kumulierten Vorjahresvergleich waren die niedrigeren Umsätze im ersten Quartal 2009/2010.

Im Segment Services ging der Umsatz – verglichen mit dem Vorjahr – leicht um 1,5 Prozent auf 73,0 Mio. EUR zurück. Die Nachfrage nach den umsatz- und margenstärkeren Ersatzteilen bleibt infolge der nach wie vor bestehenden Unterauslastungen bei den Kunden und der damit verbundenen geringeren Nutzung der Krananlagen zurückhaltend. Im Vergleich zum Vorquartal konnte der Umsatz jedoch um 13,7 Prozent zulegen. Bedingt durch die schwächere Entwicklung im ersten Quartal 2009/2010 lagen die Umätze auf Halbjahresniveau jedoch mit 137,1 Mio. EUR 13,9 Prozent unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres (erstes Halbjahr 2008/2009: 159,3 Mio. EUR).

Operatives Konzern-EBIT: Stabilisierung setzt sich fort

Im zweiten Quartal 2009/2010 betrug das operative Konzern-EBIT 10,5 Mio. EUR, während es im Berichtszeitraum des Vorjahres bei 19,4 Mio. EUR lag. Im Vergleich zum Vorquartal verbesserte sich das operative Konzern-EBIT um 14,1 Prozent. In der kumulierten Halbjahresbetrachtung reduzierte sich das operative Konzern-EBIT von 49,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2008/2009 auf 19,7 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr.

Im Segment Industriekrane ging das operative EBIT im zweiten Quartal 2009/2010 verglichen mit dem Vorjahreswert um 8,5 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR zurück. Ursächlich für den Rückgang waren der niedrigere Umsatz und ein unvorteilhafter Produktmix. Das operative EBIT notierte auch nochmals leicht unter dem Wert des ersten Quartals 2009/2010 (2,0 Mio. EUR). Im abgelaufenen Halbjahr dieses Geschäftsjahres lag das operative EBIT bei 2,9 Mio. EUR im Vergleich zu 22,7 Mio. EUR im Berichtszeitraum des Vorjahres.

Im Segment Hafentechnologie verbesserte sich das operative EBIT von minus 4,4 Mio. EUR im zweiten Quartal 2008/2009 auf minus 0,3 Mio. EUR im zweiten Quartal 2009/2010. Im Verhältnis zum Vorquartal verbesserte sich der Wert in der Berichtsperiode um 2,2 Mio. EUR. Hier machten sich weitere positive Effekte aus dem Restrukturierungsprogramm bemerkbar. Auf kumulierter Basis lag das operative EBIT im Segment Hafentechnologie mit minus 2,9 Mio. EUR exakt auf Vorjahresniveau.

Das operative EBIT im Segment Services reduzierte sich von 14,9 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,0 Mio. EUR auf 12,9 Mio. EUR. Auch im zweiten Quartal 2009/2010 blieb infolge der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Kranauslastung bei unseren Kunden die Lage im Ersatzteilgeschäft weiterhin anspruchsvoll. Auch wenn die operative EBIT-Marge im zweiten Quartal 2009/2010 mit 17,7 Prozent unter dem Wert für das erste Quartal 2009/2010 (18,3 Prozent) lag, konnte in absoluter Größenbetrachtung das operative EBIT im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Mio. EUR gesteigert werden. Das operative EBIT im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 betrug 24,6 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2008/2009: 33,3 Mio. EUR).

Konzernintegration: Neue Führungsstruktur umgesetzt

Auf dem Weg zum integrierten Konzern haben wir nun einen weiteren wichtigen Prozess abgeschlossen und die Führungsstrukturen und Zuständigkeiten innerhalb der Organisation klar festgelegt. In diesem Zusammenhang haben wir nun die Führungspositionen im Executive Committee vollständig besetzt. Das Executive Committee als Führungsgremium besteht aus den Mitgliedern des Vorstands sowie sechs funktionsverantwortlichen Führungskräften, die für Forschung und Entwicklung/Konstruktion, Produktion, Produkt- und Vertragsmanagement, Services, Vertrieb und Personal weltweit verantwortlich sind. Seit dem 01. Mai 2010 ist wie geplant auch die neue funktionale Führungsorganisation unterhalb des Executive Committee in Kraft. Damit wachsen wir auch, was die Verantwortlichkeiten angeht, zu EINEM Unternehmen zusammen und verkürzen dabei Abstimmungs- und Ablaufprozesse.

Geschäftsjahr 2009/2010: Keine Veränderung beim Ausblick

Auch vor dem aktuellen Hintergrund sind belastbare Zukunftsprognosen unverändert schwierig, was von vielen Wirtschafts- und Finanzinstituten bestätigt wird. Entsprechend hält der Vorstand an dem Ausblick fest, den er bereits zur Bilanzvorlage für das Geschäftsjahr 2008/2009 abgegeben hat. Danach erwartet das Gremium, dass die Umsatzentwicklung gegenüber dem Geschäftsjahr 2008/2009 rückläufig sein wird und geht von einer operativen Konzern-EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich für das gesamte Geschäftsjahr 2009/2010 aus.

Über die Demag Cranes AG

Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftssegmente Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008/2009 erwirtschafteten 5.934 Mitarbeiter einen Umsatz von 1.047,6 Mio. EUR. Die Demag Cranes Aktie (WKN: DCAG01) ist seit Ende Juni 2006 im Prime Standard der Deutschen Börse an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und unter anderem im MDAX®-Aktienindex gelistet.

Demag Cranes. We Can Handle It.


 

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Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Terex Material Handling & Port Solutions AG oder ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Terex Material Handling & Port Solutions AG liegen. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die Erwartungen und Ziele, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden, erreicht werden. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG beabsichtigt auch nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen

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