Demag Cranes: Anhaltende Wirtschaftskrise führt zu rückläufigem Geschäft im dritten Quartal 2008/2009 – Gegenmaßnahmen eingeleitet

Düsseldorf,   04. August 2009

  • Wirtschaftliches Umfeld anhaltend schwach – Segmente unterschiedlich betroffen
  • Auftragslage: Konzernauftragseingang sinkt im dritten Geschäftsquartal um 49,8 Prozent; im Neun-Monats-Zeitraum um 34,1 Prozent
  • Konzernumsatz im dritten Geschäftsquartal 28,4 Prozent unter Vorjahr – im Neun-Monats-Zeitraum minus 10,1 Prozent
  • Operatives Konzern-EBIT fällt im dritten Geschäftsquartal auf 5,3 Mio. EUR; im Neun-Monats-Zeitraum auf 55,2 Mio. EUR
  • Restrukturierungsmaßnahmen in Umsetzung – im Segment Hafentechnologie bereits Verhandlungsabschluss erzielt
  • Konzern finanziell gut aufgestellt – Nettofinanzverschuldung auf 5,9 Mio. EUR gesenkt
  • Ausblick: Prognose für Geschäftsjahr 2008/2009 – Konzernumsatz zwischen 1,0 und 1,1 Mrd. EUR; operatives EBIT zwischen 55,0 und 65,0 Mio. EUR

Auch das dritte Geschäftsquartal (Ende: 30.06.2009) war erwartungsgemäß geprägt von den negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Davon war erneut vor allem der Konzernauftragseingang betroffen, der unter der schwachen Investitionsbereitschaft auf den Weltmärkten litt. Der Vorstand hat auf diese schwierige Situation reagiert und im Mai nach einstimmiger Billigung durch den Aufsichtsrat umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Aloysius Rauen, Vorstandsvorsitzender der Demag Cranes AG, betont: “Der krisenbedingte Geschäftsrückgang in den letzten Monaten war dramatisch. Mit dem umfangreichen Restrukturierungsprogramm haben wir die notwendigen Gegenmaßnahmen ergriffen, um den Konzern nachhaltig zukunftsfähig zu machen.“

Wirtschaftliches Umfeld anhaltend schwach
Die negative Entwicklung der Weltwirtschaft setzte sich auch im dritten Geschäftsquartal fort. Während in Ländern wie den USA und dem Vereinigten Königreich die Immobilien- und Finanzkrise auch weiterhin belastet, leiden die exportorientierten Volkswirtschaften Japan, China und Deutschland vornehmlich unter dem Nachfrageeinbruch im Ausland. Die Maschinenbaubranche verzeichnete seit Jahresbeginn 2009 Auftragsrückgänge von nie da gewesenem Umfang. Im Zeitraum von April bis Juni hat sich die Auftragssituation nochmals zugespitzt, nach Angaben des Branchenverbands VDMA gingen in einigen Branchen die Auftragseingänge verglichen zum Vorjahr um 60 Prozent und mehr zurück.

Anhaltender Nachfragerückgang: Konzernauftragseingang sinkt im dritten Geschäftsquartal um 49,8 Prozent
Das schwache wirtschaftliche Umfeld und die stark rückläufige Investitionsneigung beeinflussten die Auftragslage des Demag Cranes Konzerns im dritten Geschäftsquartal erneut negativ. Der Auftragseingang sank um 49,8 Prozent auf 174,0 Mio. EUR. Auf Neun-Monats-Basis lag der Rückgang aufgrund des stärkeren ersten Geschäftsquartals bei 34,1 Prozent. Der Auftragsbestand nahm zum Stichtag (30. Juni 2009) auf Konzernebene verglichen mit dem Vorjahr um 27,8 Prozent auf 384,4 Mio. EUR ab.

Im Segment Industriekrane sank der Auftragseingang im dritten Geschäftsquartal entsprechend der allgemeinen schwachen Marktentwicklung um 58,7 Prozent auf 75,8 Mio. EUR, da seitens unserer Kunden nach wie vor keine bzw. nur geringe Investitionsbereitschaft besteht oder Investitionsentscheidungen zeitlich gestreckt werden. Vergleicht man die drei Geschäftsquartale 2008/2009 mit denen des Vorjahres, reduzierte sich der Auftragseingang um 39,1 Prozent auf 320,9 Mio. EUR. Berücksichtigt man jedoch, dass im zweiten und auch im dritten Geschäftsquartal 2007/2008 überdurchschnittlich viele Aufträge für umsatzstarke Prozesskrane generiert wurden, relativiert sich zum Teil die schwache Entwicklung im Vorjahresvergleich. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2009 bei 247,5 Mio. EUR.

Im Segment Hafentechnologie hat sich der starke Einbruch im internationalen Frachtgeschäft fortgesetzt. Daher verschieben Hafen- und Terminalbetreiber ihre Investitionen nach wie vor. Davon sind alle Produktlinien im Segment Hafentechnologie betroffen. Hieraus resultierte ein Rückgang im Auftragseingang des Berichtszeitraums von 55,9 Prozent auf 33,3 Mio. EUR. In der Neun-Monats-Betrachtung lag der Auftragseingang mit 107,9 Mio. EUR um 49,2 Prozent niedriger. Der Auftragsbestand lag per 30. Juni 2009 bei 83,9 Mio. EUR.

Auch im Segment Services machen sich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise bemerkbar, wenn auch weniger als in den beiden anderen Segmenten. Infolge geringerer Nutzung der Krananlagen bei unseren Kunden sinkt auch die Nachfrage nach den umsatz- und margenstärkeren Ersatzteilen. Der Auftragseingang im dritten Geschäftsquartal verringerte sich um 26,0 Prozent auf 64,9 Mio. EUR. Im Neun-Monats-Vergleich ging der Auftragseingang um 11,0 Prozent auf 226,8 Mio. EUR zurück. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2009 bei 53,0 Mio. EUR.

Konzernumsatz im dritten Geschäftsquartal 28,4 Prozent unter Vorjahr – im Neun-Monats-Zeitraum minus 10,1 Prozent
Infolge der niedrigen Auftragseingänge der vergangenen Geschäftsquartale erzielte der Demag Cranes Konzern im dritten Geschäftsquartal Umsatzerlöse in Höhe von 220,6 Mio. EUR und damit 28,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zur Neun-Monats-Betrachtung des Rekordgeschäftsjahres 2007/2008 verringerte sich der Umsatz um 10,1 Prozent auf 791,8 Mio. EUR. Am stärksten betroffen vom Umsatzrückgang ist nach wie vor das Segment Hafentechnologie.

Im Segment Industriekrane blieb der Umsatz im Zeitraum erstes bis drittes Geschäftsquartal 2008/2009 auf Vorjahresniveau. Umsatztreiber waren hauptsächlich die Produktlinien Prozess- und Standardkrane.

Im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal 2007/2008 ging der Umsatz aufgrund der Nachfrageschwäche um 17,7 Prozent auf 119,5 Mio. EUR zurück. Der Neun-Monats-Umsatz im Segment Hafentechnologie lag bei 146,1 Mio. EUR und war damit im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres um 33,4 Prozent niedriger. Auch im dritten Geschäftsquartal 2008/2009 hat sich die bereits in den letzten Berichtsperioden kommunizierte negative Umsatzentwicklung mit einem Rückgang von 56,9 Prozent weiter fortgesetzt. Im Segment Services lag der Umsatz auf Neun-Monats-Basis bei 225,2 Mio. EUR und damit 7,0 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Im dritten Geschäftsquartal ging der Umsatz um 19,0 Prozent auf 65,8 Mio. EUR zurück.

Operatives Konzern-EBIT fällt im dritten Geschäftsquartal auf 5,3 Mio. EUR; im Neun-Monats-Zeitraum auf 55,2 Mio. EUR
Der Demag Cranes Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 ein operatives EBIT von 55,2 Mio. EUR. Der Rückgang um 47,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem schwachen zweiten und vor allem dem dritten Geschäftsquartal, in dem wir die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise voll zu spüren bekamen. Infolgedessen konnte der Demag Cranes Konzern im dritten Geschäftsquartal nur ein operatives EBIT in Höhe von 5,3 Mio. EUR erwirtschaften.

Grundsätzlich fokussieren wir uns auf die effiziente Auslastung unserer Fabriken. Vor dem Hintergrund des rückläufigen Auftragseingangs und Umsatzes konzentrieren wir uns jedoch derzeit auf die Optimierung des Nettoumlaufvermögens und des Cashflows. Deshalb akzeptieren wir eventuelle temporäre Unterauslastungen in den Produktionsstätten, die sich negativ auf das EBIT auswirken. Im Mai dieses Jahres haben wir ein Restrukturierungsprogramm kommuniziert, das genau an diesen Punkten ansetzt und die Gewinnschwellen in allen Segmenten absenkt. Für die Restrukturierungsmaßnahmen fielen Aufwendungen in Höhe von 45,8 Mio. EUR an, die nicht im operativen EBIT enthalten sind. Damit lag diese Größe in dem bereits im Mai avisierten Rahmen („mittlerer zweistelliger Millionenbetrag“).

In der Segmentbetrachtung sank das operative EBIT im Segment Industriekrane im Neun-Monats-Vergleich um 11,7 Mio. EUR auf 25,6 Mio. EUR. Im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal des Vorjahres ging das operative EBIT von 14,6 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR zurück. Da wir im vergangenen Geschäftsjahr einen überdurchschnittlich hohen Auftragseingang an margenschwächeren Prozesskranen generiert haben, die nach einer durchschnittlichen Produktionszeit von ca. zwölf Monaten derzeit an unsere Kunden ausgeliefert werden, kommt es zu Verschiebungen im Produktmix. Zusammen mit der Unterauslastung unserer Fabriken wirkt sich dies negativ auf die EBIT-Marge aus. Zusätzlich hat der Vorstand auf der Kostenseite Gegenmaßnahmen ergriffen: Neben der Vereinbarung von Kurzarbeit bis zum 31. August 2009 haben wir Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt und eingeleitet.

Im Segment Hafentechnologie sank das operative EBIT im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Hauptgründe für den Ergebnisrückgang um 23,7 Mio. EUR auf Neun-Monats-Basis und 13,6 Mio. EUR verglichen mit dem dritten Geschäftsquartal des Vorjahres sind ein niedrigerer Umsatz und weitere Produktionsreduzierungen, die zu einer geringen Auslastung in der Fabrik führten. Beides sind Konsequenzen der unverändert schwierigen Situation in den Häfen.

Im Segment Services wurden insbesondere im dritten Geschäftsquartal infolge der geringeren Kranauslastung bei unseren Kunden weniger Ersatzteile verkauft. Da das Ersatzteilgeschäft überproportional hohe EBIT-Margen generiert, resultiert hieraus im Neun-Monats-Vergleich ein um 13,4 Mio. EUR geringeres operatives EBIT. Verglichen mit dem dritten Geschäftsquartal 2007/2008 reduzierte sich das operative EBIT um 8,8 Mio. EUR.

Restrukturierungsmaßnahmen in Umsetzung – im Segment Hafentechnologie bereits Verhandlungsabschluss erzielt

In der Pressemitteilung vom 18. Mai 2009 haben wir darüber informiert, dass der Aufsichtsrat der Demag Cranes AG ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm einstimmig gebilligt hat. Damit ist ein weltweiter Wegfall von bis zu 750 Stellen im Konzern verbunden. Über die Umsetzung der Maßnahmen zielen wir auf ein Einsparvolumen von bis zu 60 Mio. EUR. Zur nachhaltigen Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität des Konzerns werden wir dazu die Gewinnerreichungsschwellen (Break-Even-Punkte) erheblich absenken. Dies wird über eine deutliche Reduzierung der fixen und variablen Kosten in den beiden Geschäftssegmenten Industriekrane und Hafentechnologie erreicht. Daneben haben wir uns zum Ziel gesetzt, die gesamte Organisation weiter zu integrieren und unter anderem so genannte Shared-Services-Bereiche wie z.B. IT, Personal oder Einkauf gruppeneinheitlich zu steuern. Insbesondere werden wir über das Restrukturierungsprogramm der unsicheren Marktlage durch eine weitere Flexibilisierung der Kapazitäten entgegenwirken und damit der Erwartungshaltung des Vorstands, dass die Krise in unserer Industrie noch länger andauern kann, vorbeugen.

Wie über die Pressemitteilung vom 08. Juli 2009 kommuniziert, wurden im Segment Hafentechnologie die Verhandlungen über den Interessenausgleich und Sozialplan im Rahmen des Restrukturierungsprozesses Anfang Juli bereits abgeschlossen. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern in anderen Konzernbereichen laufen derweil weiter.

Konzern finanziell gut aufgestellt – Nettoverschuldung auf 5,9 Mio. EUR gesenkt
Trotz des schwierigen Umfelds konnten wir im abgelaufenen Geschäftsquartal unsere Bilanz stärken. Durch unseren konsequenten Fokus auf Cash- und Working-Capital-Management haben wir die Nettoverschuldung fast völlig zurückgeführt und auch im dritten Geschäftsquartal einen positiven Free Cashflow erzielt. Die Nettofinanzverbindlichkeiten haben sich zum 30. Juni 2009 im Vergleich zum Stichtag 30. September 2008 um 12,4 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR verringert. Das Gearing, welches sich aus dem Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum Eigenkapital berechnet, liegt bei 2,5 Prozent. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 27,6 Prozent.

Ausblick: Prognose für Geschäftsjahr 2008/2009 – Konzernumsatz zwischen 1,0 und 1,1 Mrd. EUR; operatives EBIT zwischen 55,0 und 65,0 Mio. EUR
Angesichts der weiterhin unklaren Aussichten für die Entwicklung der Weltwirtschaft bleibt die Prognose für die nähere Zukunft weiterhin schwierig. Wir rechnen nicht mit einer kurzfristigen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in unseren Märkten. Um die Auswirkungen der deutlichen Absatz- und Umsatzrückgänge in Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise abzufedern, haben wir bereits Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Hierdurch soll eine deutliche Absenkung der Break-Even-Punkte auf EBIT-Basis erreicht und der Konzern auch für den Fall einer länger andauernden Krise vorbereitet werden. Gegenüber dem herausragenden Geschäftsjahr 2007/2008 rechnen wir mit einem deutlich sinkenden Auftragseingang, sinkenden Umsätzen und einem geringeren Ergebnis. Auf dieser Basis gehen wir davon aus, dass sich der Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2008/2009 in einer Spanne zwischen 1,0 Mrd. EUR bis 1,1 Mrd. EUR bewegen wird und das operative Konzern-EBIT bei 55,0 bis 65,0 Mio. EUR liegen wird.

Über die Demag Cranes AG
Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2007/2008 erwirtschafteten 6.093 Mitarbeiter einen Umsatz von 1.225,8 Mio. EUR. Die Demag Cranes Aktie (WKN: DCAG01) ist seit Ende Juni 2006 im Prime Standard der Deutschen Börse an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und unter anderem im MDAX®-Aktienindex gelistet.

Demag Cranes AG. We Can Handle It.


 

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Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Terex Material Handling & Port Solutions AG oder ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Terex Material Handling & Port Solutions AG liegen. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die Erwartungen und Ziele, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden, erreicht werden. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG beabsichtigt auch nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen

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