Demag Cranes mit Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2007/2008

Düsseldorf,   15. Dezember 2008

  • Dividendensteigerung um 27,3 Prozent auf 1,40 EUR vorgesehen
  • Konzernauftragseingang steigt um 9,8 Prozent
  • Konzernumsatz wächst deutlich um 13,5 Prozent
  • Bereinigtes Konzern-EBIT steigt erheblich um 45,3 Prozent
  • Verschuldung sinkt weiter – Eigenkapital deutlich erhöht
  • Profitable Entwicklung auch in den nächsten zwei Jahren erwartet

Die Demag Cranes AG blickt auf ein insgesamt äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2007/2008 zurück. Trotz des zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds ist es dem Konzern erneut gelungen, seine starke Marktposition weiter zu festigen und von seinen Wettbewerbs- und Technologievorsprüngen zu profitieren. Die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf die Anforderungen der Märkte sowie die Maßnahmen im Bereich der Produktentwicklung und Prozessoptimierung haben dazu geführt, dass Konzernumsatz und -ergebnis weiter gesteigert werden konnten. Dabei hat die Demag Cranes AG die am Anfang des Geschäftsjahres gesetzten Ziele deutlich übertroffen: Mit einem Wachstum von 13,5 Prozent auf 1.225,8 Mio. EUR (Prognose zu Beginn des Geschäftsjahres 2007/2008: 1.130,0 – 1.160,0 Mio. EUR) lag der Umsatz dabei sogar leicht über dem Niveau der zuletzt im Mai 2008 nochmals erhöhten Prognose auf rund 1,2 Mrd. EUR. Auch das erzielte bereinigte EBIT lag mit 137,5 Mio. EUR erheblich über dem prognostizierten Wert von 110,0 Mio. EUR zum Geschäftsjahresbeginn 2007/2008. Auch der im August erhöhte Prognosewert von mehr als 125,0 Mio. EUR bzw. rund elf Prozent EBIT-Marge wurde zum Jahresende leicht übertroffen. In Verbindung hiermit konnte der Konzern den Nettogewinn und das Ergebnis pro Aktie überproportional steigern, während die Nettofinanzverbindlichkeiten weiter gesenkt wurden. Das Gearing liegt nun bei 6,8 Prozent (Vorjahr 55,8 Prozent). Der Vorstandsvorsitzende der Demag Cranes AG, Harald J. Joos, fasst zusammen: „Das Geschäftsjahr 2007/2008 war ein Rekordjahr für uns. Wir haben zum dritten Mal hintereinander die Profitabilität deutlich gesteigert. Entsprechend wollen wir der Hauptversammlung vorschlagen, auch in dem aktuell wirtschaftlich schwierigen Umfeld die Dividende um mehr als ein Viertel zu erhöhen.“

Sehr gute Auftragslage: Konzernauftragseingang steigt um 9,8 Prozent
Die Auftragslage im Konzern stellte sich im Geschäftsjahr 2007/2008 sehr gut dar. Der Auftragseingang erhöhte sich um 9,8 Prozent auf 1.323,4 Mio. EUR. Zu dieser Steigerung trugen sowohl das Inland als auch das Ausland bei. Die Ausweitung des Auftragseingangsvolumens stellt sich dabei als ausschließlich organisches Wachstum dar, zu dem die Segmente Industriekrane und Services mit hohen positiven Zuwachsraten beigetragen haben. Der Konzernauftragsbestand stieg noch deutlicher um 22,4 Prozent auf 523,5 Mio. EUR.

In der Segmentbetrachtung profitierte der Bereich Industriekrane von einer anhaltend starken Produktnachfrage, insbesondere nach den Produktlinien Standardkrane und Prozesskrane. Der Auftragseingang erhöhte sich infolgedessen um 16,8 Prozent auf 671,9 Mio. EUR. Der Auftragsbestand des Segments Industriekrane legte zum Abschlussstichtag (30. September 2008) um 39,3 Prozent auf 350,4 Mio. EUR zu, was einer Reichweite von mehr als sieben durchschnittlichen Monatsumsätzen entspricht. Der Auftragseingang im Segment Hafentechnologie ging im Vergleich zum Vorjahr leicht von 323,3 Mio. EUR auf 316,8 Mio. EUR zurück. Dieser Rückgang erklärt sich im Wesentlichen dadurch, dass der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2006/2007unter anderem durch den ersten Serienabruf von zehn vollautomatisierten Stapelkranen (ASC) aus dem Rahmenvertrag mit Antwerp Gateway geprägt war. Im Produktbereich Hafenmobilkrane ist die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr hingegen nochmals gestiegen. Der Auftragsbestand im Segment Hafentechnologie sank, verglichen mit dem Abschlussstichtag des Vorjahres, um 5,5 Prozent auf 121,7 Mio. EUR. Im Segment Services setzte sich der positive Vorjahrestrend bezüglich der Auftragslage fort. Dabei stieg der Auftragseingang um 9,2 Prozent auf 334,6 Mio. EUR. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres mit 51,4 Mio. EUR um 8,6 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Konzernumsatz wächst deutlich um 13,5 Prozent
Aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach Produkten und Serviceleistungen stieg der Konzernumsatz in der Berichtsperiode um 13,5 Prozent auf 1.225,8 Mio. EUR. Damit konnte die Marktposition des Demag Cranes Konzerns weiter gefestigt werden. Im Segment Industriekrane konnte der Konzern seine Marktstellung weiter ausbauen. Getragen von der guten Entwicklung des Auftragseingangs realisierte das Segment gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 17,7 Prozent und konnte damit die Wachstumsrate mehr als verdoppeln. Diese positive Entwicklung ist auf die starke Nachfrage in den Produktbereichen Standardkrane, Prozesskrane und Krankomponenten zurückzuführen. Unterstützend wirkte sich daneben das stabile Preisniveau aus. Die Kundenstruktur im Segment Industriekrane ist zudem international breit über alle Branchen gestreut und sehr ausgewogen. Der Umsatz im Segment Hafentechnologie erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 325,5 Mio. EUR. Das Segment Services konnte mit einem Umsatzwachstum von 11,2 Prozent auf 329,1 Mio. EUR die Wachstumsrate des Vorjahres (10,4 Prozent) nochmals übertreffen. Das Segment Services profitierte dabei vor allem von dem Ausbau des weltweiten Servicenetzwerkes und dem anhaltenden Trend zur Fremdvergabe von Instandhaltungs- und Modernisierungsleistungen, durch den zusätzliche Wartungsverträge gewonnen werden konnten.

Bereinigtes Konzern-EBIT steigt erheblich um 45,3 Prozent
Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr um 45,3 Prozent auf 137,5 Mio. EUR und übertraf damit die im August 2008 zum zweiten Mal erhöhte Prognose (mehr als 125 Mio. EUR) deutlich. Dies ist insbesondere auf die starke Ergebnisentwicklung im Segment Industriekrane zurückzuführen. Hier stieg das bereinigte EBIT um 91,0 Prozent auf 47,8 Mio. EUR, was annähernd einer Verdopplung entspricht. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich damit von 5,2 Prozent im Vorjahr auf 8,4 Prozent. Diese Entwicklung geht auf erhöhte Umsätze in allen Produktgruppen sowie Kostensenkungsprogramme und Effizienzverbesserungen durch optimierte Auslastungen der weltweiten Kapazitäten zurück. Das Segment Hafentechnologie weist ein bereinigtes EBIT von 22,1 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2007/2008 aus. Die EBIT-Marge konnte sich damit von 3,5 Prozent im Vorjahr auf 6,8 Prozent in der Berichtsperiode verbessern. Diese Entwicklung unterstreicht, dass das Unternehmen die Aufgabenstellung der zu hohen Herstellungskosten bei Hafenmobilkranen der Generation 5 wie geplant erfolgreich lösen konnte. Die vor einem Jahr gesetzten Zielmarken von 18 bis 20 Mio. EUR beim bereinigten EBIT sowie fünf bis sechs Prozent wurden dabei leicht übertroffen. Im Segment Services stieg das bereinigte EBIT im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich um 21,2 Prozent auf 75,4 Mio. EUR an. Ein wesentlicher Ergebnismotor waren aufgrund der guten Auslastung der Industrie das gute Ersatzteilgeschäft sowie eine verstärkte Nachfrage nach Wartungs- und Modernisierungsaufträgen.

Deutlicher Anstieg beim Jahresüberschuss: Dividende soll um 27,3 Prozent steigen
Der bereinigte Jahresüberschuss stieg deutlich um 65,8 Prozent auf 84,7 Mio. EUR. Das bereinigte Ergebnis pro Aktie (EPS) beträgt damit 4,00 EUR nach 2,41 EUR im vorangegangenen Geschäftsjahr. Vorstand und Aufsichtsrat wollen die Aktionäre angemessen am geschäftlichen Erfolg der Demag Cranes AG beteiligen und werden der Hauptversammlung am 3. März 2009 eine deutliche Dividendenerhöhung um 27,3 Prozent auf 1,40 EUR je Aktie (Vorjahr 1,10 EUR je Aktie) vorschlagen.

Nettofinanzverbindlichkeiten weiter gesenkt – Eigenkapital deutlich erhöht
Der freie Cashflow vor Finanzierung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als verdreifacht werden und lag zum Stichtag bei 125,9 Mio. EUR. Aufgrund der deutlichen Verbesserung beim Cashflow wurden die Nettofinanzverbindlichkeiten in der Berichtsperiode um 98,2 Mio. EUR auf 18,4 Mio. EUR zurückgeführt. Bei gleichzeitigem Anstieg des Eigenkapitals um 29,8 Prozent auf 271,2 Mio. EUR verbesserte sich das Gearing (Nettofinanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) um 49,0 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent.

Mitarbeiteranzahl gestiegen
Der Konzern beschäftigte zum 30. September 2008 insgesamt 6.093 Mitarbeiter (ohne Leiharbeitnehmer, Auszubildende und Praktikanten). Dies ist eine Steigerung von 4,8 Prozent oder 280 Personen im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland waren zum Stichtag 3.008 Mitarbeiter beschäftigt. Im Berichtsjahr hat in allen Segmenten die Zahl der Mitarbeiter zugenommen. Die Mitarbeiterproduktivität (Umsatz je Mitarbeiter) im Konzern stieg im Geschäftsjahr 2007/2008 überproportional um 9,9 Prozent auf 207 T EUR.

Profitable Entwicklung auch in den nächsten zwei Jahren erwartet
Für den Verlauf des Geschäftsjahres 2008/2009 geht der Konzern auf Basis des sehr guten Auftragsbuches am Ende des Geschäftsjahres 2007/08 in allen Segmenten – trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen – von einer insgesamt auch weiterhin stetigen Nachfrage in allen drei Geschäftssegmenten Industriekrane, Hafentechnologie und Services aus.

Auf Basis der breiten internationalen Kundenbasis ist das Geschäft global weit diversifiziert. Im Geschäftsjahr 2007/2008 hat der Vorstand konsequent an der weiteren Flexibilisierung des Konzerns mit Blick auf die Kostenstrukturen gearbeitet und sieht sich deshalb strategisch auch in schwierigeren Zeiten mit den drei sehr unterschiedlichen Segmenten gut aufgestellt. Niemand kann jedoch derzeit mit absoluter Sicherheit sagen, wie sich die Finanzkrise auf die Realwirtschaft und damit auf die Kunden bzw. Lieferanten des Konzerns auswirken wird. Folglich sind Prognosen noch stärker mit Unsicherheiten behaftet. Der Vorstand wählt entsprechend einen eher konservativen Ansatz und gibt zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkrete Konzernumsatz- und EBIT-Prognose ab. Der Vorstand ist sich aber sicher, dass sich der Demag Cranes Konzern auch in den nächsten beiden Jahren grundsätzlich profitabel entwickeln wird.

Der Vorstand sieht es generell als seine Aufgabe an, die solide erwirtschaftete Basis der letzten Geschäftsjahre zu erhalten und gegebenenfalls neue Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz umzusetzen. Dabei stehen solide Bilanzrelationen und Cashflow-Orientierung auch weiterhin im Vordergrund, um nachhaltig in Produkte und attraktive Märkte investieren zu können.

Über die Demag Cranes AG:
Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2007/2008 erwirtschafteten 6.093 Mitarbeiter einen Umsatz von 1.225,8 Mio. EUR. Die Demag Cranes Aktie (WKN: DCAG01) ist seit Ende Juni 2006 im Prime Standard der Deutschen Börse an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und unter anderem im MDAX®-Aktienindex gelistet.

Demag Cranes. We Can Handle It.


 

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Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Terex Material Handling & Port Solutions AG oder ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Terex Material Handling & Port Solutions AG liegen. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die Erwartungen und Ziele, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden, erreicht werden. Die Terex Material Handling & Port Solutions AG beabsichtigt auch nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen

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