Demag Cranes 9-Monatszahlen: Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung

Düsseldorf,   29. August 2006

  • Aufwärtstrend bestätigt, positive Rahmenbedingungen halten an
  • Auftragseingang und Umsatz knapp 14 Prozent über Vorjahreszeitraum
  • Bereinigtes EBITDA um 28,4 Prozent, bereinigtes EBIT um 40 Prozent gesteigert
  • Profitabilität deutlich verbessert
  • Weitere Rückführung der Nettofinanzverbindlichkeiten
  • Ausblick für Geschäftsjahr 2005/2006: Umsatzanstieg von 9-12 Prozent; bereinigtes EBITDA: plus 18-24 Prozent

Die Demag Cranes AG konnte auch im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2005/2006 den geschäftlichen Aufwärtstrend in einem günstigen Marktumfeld fortführen.
Der Auftragseingang stieg nach den ersten neun Monaten der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahres-Vergleichszeitraum um 13,5 Prozent auf 785 Millionen Euro, während der Auftragsbestand um 14,7 Prozent auf 312 Millionen Euro zunahm. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 13,7 Prozent auf 713,9 Millionen Euro. Die Ergebnissituation hat sich überproportional verbessert. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 69,8 Millionen Euro 28,4 Prozent über der Vergleichsperiode. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 40 Prozent auf 54,8 Millionen Euro. Entsprechend verbesserte sich die Profitabilität im Konzern deutlich: Die EBITDA-Marge erhöhte sich um 1,2-Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Demag Cranes AG, Harald J. Joos, betont: „Auch das dritte Quartal untermauert unsere Strategie, nachhaltig und vor allem profitabel wachsen zu wollen. Der Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen und das positive Marktumfeld stimmen uns auch für die nächsten Quartale zuversichtlich.“

Segment Industriekrane: Starker Ergebnisanstieg durch Prozessoptimierung

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2005/2006 stieg der Umsatz des Segments Industriekrane gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,0 Prozent auf 332,8 Millionen Euro. Besonders expansiv entwickelte sich das Geschäft in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, China, Indien) sowie in Osteuropa, wo sich die Demag Cranes AG erfolgreich positioniert hat. Zugleich war eine erfreulich positive Entwicklung der Umsätze in etablierten Märkten wie den USA, Italien und Südafrika zu verzeichnen. Erfreulich war auch die Ergebnisentwicklung. Das bereinigte EBIT verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von minus 2,6 Millionen Euro auf
6,2 Millionen Euro. Dies unterstreicht den Erfolg der Restrukturierung im Segment Industriekrane und die Wirksamkeit Ergebnis verbessernder Maßnahmen wie der Prozessoptimierung und Standardisierung der Produkte.

Segment Hafentechnologie: Globalisierung und Produktinnovationen weiterhin Wachstumstreiber

Das Segment Hafentechnologie erzielte in der Berichtsperiode einen Umsatz von 188,1 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum; das Segment konnte somit das erfolgreiche Wachstum der Vorperioden fortsetzen. Wachstumstreiber bleiben der hohe Investitionsbedarf in Seehäfen, in denen die anhaltende Globalisierung zu einem weiter wachsenden Warenumschlag führt, sowie die hohe Marktakzeptanz der eingeführten Produktinnovationen. Das bereinigte EBIT konnte überproportional gesteigert werden. Mit 14,8 Millionen Euro lag der Wert 30,4 Prozent über dem Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,9 Prozentpunkte auf
7,8 Prozent, was vor allem auf Kosteneinsparungen durch Modularisierung von Baugruppen und Optimierungen in Einkauf und Fertigung zurückzuführen ist.

Segment Services: Deutlicher Umsatzanstieg und neue Serviceverträge

Der positive Trend der Vorperioden setzte sich auch im Segment Services mit einem deutlichen Umsatzwachstum fort. Der Umsatz der ersten neun Monate im Geschäftsjahr betrug 193,0 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 13,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Geschäftsbereich profitiert dabei weiterhin von der weltweit größten installierten Basis an elektrischen Kranen und Hebezeugen und dem Trend zum Outsourcing der Wartungs- und Reparaturarbeiten. Insbesondere das Geschäft in den USA und Brasilien trug zum Umsatzanstieg bei. Auch das bereinigte EBIT lag mit 33,8 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 30,4 Millionen Euro. Die EBIT-Marge ging leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 17,5 Prozent zurück. Grund dafür war ein veränderter Produktmix durch einen höheren Anteil margenschwächerer Umsätze im Wartungsbereich im Verhältnis zum margenstärkeren Ersatzteilgeschäft. Zum Geschäftsjahresende wird eine Umkehr dieses Effektes erwartet. In der Berichtsperiode konnten wiederum zusätzliche Serviceverträge geschlossen werden. Damit stieg der Anteil der Serviceverträge an der eigenen installierten Basis (650.000 Krane und Hebezeuge) von 37 Prozent auf knapp 40 Prozent. Als mittelfristiges Ziel wird eine Abdeckung von 50 Prozent angestrebt.

Verschuldung weiter abgebaut

Die Nettoverschuldung konnte im Berichtszeitraum weiter zurückgeführt werden. Durch aktives Cash-Management sank der Betrag von 178,3 Millionen Euro zum vergangenen Geschäftsjahresende (30. September 2005) auf 166,8 Millionen Euro. Der Vorstand der Demag Cranes AG will diesen Schuldenabbau konsequent fortführen.

Ausblick

Die Demag Cranes AG erwartet für die nahe Zukunft die Fortsetzung des positiven Trends der vergangenen Perioden. Der erfreuliche Auftragsbestand, der Auftragseingang sowie die identifizierte Nachfrage untermauern diese positiven Aussichten. Zudem konnten im Berichtsquartal neue Produkte erfolgreich ausgeliefert und neue Serviceverträge akquiriert werden. Damit sind die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum in aussichtsreichen Märkten geschaffen. Im vorangegangenen Geschäftsjahr erwies sich das vierte Quartal als das umsatzstärkste; die Demag Cranes AG erwartet eine ähnliche Entwicklung auch in diesem Geschäftsjahr. Auf Grundlage der Rahmenbedingungen und des bisherigen Geschäftsverlaufs ist für das Geschäftsjahr 2005/2006 mit einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von ca. 9 Prozent bis 12 Prozent zu rechnen. Es wird ein Anstieg des bereinigten EBITDA von ca. 18 Prozent bis 24 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2004/2005 prognostiziert.

Düsseldorf nun Sitz der Zentrale

Am 11. August ist die bereits angekündigte Verlegung des Sitzes der Zentrale der Demag Cranes AG von Wetter/ Ruhr nach Düsseldorf durch Eintragung im Handelsregister vollzogen worden. Der Umzug der Demag Cranes-Holding soll bis Jahresende realisiert sein.

Über die Demag Cranes AG

Der Demag Cranes-Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der in die Geschäftsbereiche Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliederte Konzern verfügt mit ‚Demag’ und ‚Gottwald’ über starke Marken und gehört nach eigener Einschätzung durch seine Innovations- und Technologieführerschaft und eine ausgezeichnete Produkt- und Servicequalität sowie enge und langfristige Kundenbeziehungen international zu den Marktführern. Demag Cranes produziert in 16 Ländern auf fünf
Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern.

Im Geschäftsjahr 2004/2005 erwirtschaftete der Konzern einen Gesamtumsatz von 881,6 Millionen Euro und ein bereinigtes EBIT von 64,0 Millionen Euro (Combined Financial Statements nach IFRS).


 

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